Reise via Arbon, Heiden, Trogen nach Appenzell

Donnerstag, 11.06.2020 Bern – Arbon – Heiden – Trogen – Appenzell

  41961 km       Ittigen, 09.06.2020; 15:15Uhr       69.02Lt.       Fr. 94.90 / 1.375Fr/Lt.
  41970 km       Bern, 11.06.2020; 10:00Uhr       bewölkt, 17°C
Heute haben wir einen Termin bei CCAG in Arbon für die Prüfung und allfällige Instandsetzung der Rückrufaktionen:

  1. Thule Omnistor-Markise
  2. Carthago, lose Verkabelung oberhalb Backofen (Tec Tower).
Bern – Arbon, 214km
Wir fahren frühzeitig in Bern los, damit wir bei einem allfälligen Stau genügend Zeitreserve haben.
Die Befürchtung war umsonst, es hat zwar viel Verkehr, aber keinen Stau und das ermöglicht uns auch eine Mittagspause auf einem Rastplatz vor Arbon zu machen. Wir liefern unser Wohnmobil um 13:30Uhr ab und gehen in die Stadt einen Kaffee trinken.
  42182 km       CCAG, Arbon, 11.06.2020; 13:15Uhr       bewölkt, 17°C
Um 15:50Uhr holen wir den Wagen wieder ab. Unsere Markise ist in Ordnung und es war keine Reparatur notwendig. Dies wurde uns mitgeteilt, als wir eine schriftliche Bestätigung der Instandstellung verlangten.Wir wollen auf der Landstrasse (Grand Tour of Switzerland) nach Appenzell fahren, um dort Hampi und Heidi zu besuchen, welche wir vom Wohnmobilforum-Schweiz kennen. Von Appenzell soll es dann weiter Richtung Buchs ins Glarnerland gehen.
Arbon – Heiden – Trogen – Teufen – Appenzell, 50km
Die abwechslungsreiche Route führt uns durch schöne Landschaften und bald kommen wir in Appenzell an. Hampi hat uns ein Restaurant empfohlen, wo man gut essen kann und so reservieren wir einen Tisch für heute Abend.
Es ist unsere erste Reise nach Appenzell und wir sind angetan von den buntbemalten Häuser, welche charakteristisch für den Dorfkern sind. Parkiert haben wir unser Wohnmobil auf dem Zielplatz, wo es 6 Busparkplätze hat, welche auf Grund der Corona Krise leer stehen.
Nach unserer Kurzbesichtigung vom Dorf fahren wir zu unserem Übernachtungsplatz beim Restaurant Sammelplatz, wo wir mit Hampi und Heidi abgemacht haben. Das Essen schmeckt uns sehr gut und der Service ist freundlich. Am Ende zeigt uns der Wirt höchstpersönlich noch die über dem Restaurant liegende Wohnung, welche auch gemietet werden kann. Das Restaurant ist sehr geschmackvoll und mit viel Liebe zum Detail dekoriert und die verschiedenen Dekorationsgegenstände können auch gekauft werden.
  PP, Sammelplatz, Appenzell       € 0.00 / Nacht       nein     V+E  nein

Freitag, 12.06.2020 Appenzell

Ein wunderbarer Tag erwartet uns heute. Hampi will uns Appenzell zeigen und wir freuen uns, dass wir dazu so schönes Wetter haben. Nach dem Frühstück gehen wir aber zuerst in die Bäckerei um uns mit den feinen Appenzeller Spezialitäten (Berewegge, Biberli, Nidelzeltli Pfaffenhüetli) einzudecken.
Um 10:00Uhr treffen wir Hampi zu der spannenden und lehrreichen Dorfführung. Ein Dorfbrand zerstörte 1560 einen grossen Teil von Appenzell. Bei unserem Rundgang bläst der Fön ebenfalls unheimlich stark und so können wir uns gut vorstellen, wie schnell sich das Feuer damals ausgebreitet haben muss.

Wir besichtigen die prachtvolle Pfarrkirche St. Mauritius, welche dem heiligen Mauritius geweiht ist, dem Landespatron des Kantons Appenzell Innerrhoden. Dann schlendern wir entlang der Appenzeller Hauptgasse, wo die Häuser bis 1931 grau waren. Dann wurde als erstes die Fassade der Löwen-Drogerie rot bemalt und mit vielen Bildern von Heilkräutern versehen.

Die neue Fassade gefiel so sehr, dass auch die beiden Nachbarn den Künstler Hugentobler mit der Neugestaltung beauftragten. Weitere Häuser folgten, andere Maler kopierten seinen Stil und innerhalb von zehn Jahren bekam Appenzell sein farbenfrohes, formenprächtiges Antlitz.Nach der Besichtigungstour essen wir im Restaurant Drei Könige typische Appenzeller Gerichte: Appenzeller Siedwurst und Chäsflade.
Am Nachmittag fahren wir auf den Hohen Hirschberg, wo uns der Fön beinahe von der Aussichtsterrasse bläst. Im sehr schön renovierten Berggasthaus geniessen wir ein Quöllfrisch und einen Brandlöscher.

Zum Abendessen sind wir bei Heidi und Hampi eingeladen und übernachten können wir auf einem Parkplatz in der Nähe.
  PP Privat, Appenzell       € 0.00 / Nacht       nein     V+E  nein

Samstag, 13.06.2020 Appenzell – Schwägalp – Mollis – Rapperswil-Jona – Zürich – Bern

  42250 km       Appenzell, 13.06.2020; 09:50Uhr       sonnig, 23°C
Unseren ursprünglichen Plan via Glarus, Klausenpass, Altdorf nach Hause zu fahren, verschieben wir wegen den eher schlechten Wetterprognosen. Wir wollen auch noch abklären, ob dies für unser Wohnmobil überhaupt erlaubt und möglich ist.
Darum wählen wir für unsere Rückreise die Route via Mollis, Rapperswil-Jona. Bei warmem und sonnigem Wetter geniessen wir die abwechslungsreiche Landschaft.
Appenzell – Schwägalp – Mollis – Rapperswil-Jona – Zürich – Bern, 302km
Kurz vor Gams machen wir auf einem Rastplatz unsere Mittagspause, bevor es weiter Richtung Walenstadt geht.
Wir fahren über die Seebrücke nach Rapperswil-Jona und dann auf der rechten Zürichseeseite (Goldküste) nach Zürich. Die Wolken sehen immer bedrohlicher aus und wir hoffen ohne Hagel nach Hause fahren zu können.Unterwegs kommen wir in einen heftigen Regenschauer und die Temperatur fällt von 28°C auf kalte 12°C, aber wir schaffen es hagelfrei nach Hause zu kommen.
  42564 km       Tamoil, Moosseedorf, 13.06.2020; 19:15Uhr       86.15Lt.       Fr. 120.44 / 1.390Fr/Lt.
  42566 km       Bern, 13.06.2020; 19:30Uhr       Regen und kalt, 12°C

Statistikdaten:

  • Gefahrene Kilometer: 605
  • Mautkosten: € 0.00 / Fr. 0.00
  • Tanken: 155.67Lt. / € 199.40 / Fr. 215.35
  • Übernachten auf CP/SP (2 Übernachtungen): € 0.00 / Fr. 0.00
  • TOTAL Reisen und Übernachten: € 199.40 à 1.08 = Fr. 215.35

2 Kommentare

Wir freuen uns über deine Kommentare zu diesem Reisebericht.




#2 Inés am 02.08.2020 um 12:11

Increíble y genial idea! Así es más fácil realizar viajes en caravana o camper. Gracias a vuestra ayuda y contando vuestras experiencias. Genial la página, la recomiendo a todo el mundo!! Leerlos!!

#1 Silu am 02.08.2020 um 10:01

Wozu ins Ausland reisen, wenn es in der Schweiz genauso schön ist? Schöner Bericht. :-)